logo_gaybrandenburg

Umfragen >>> Mitmachen!

  CSDSaferSex3Schule

Tunten und Spinner zwecklos! - Meine Erfahrungen zwischen Szene und Wirklichkeit

"Treffen, nie bei mir!! Bin ein bi kerl .... Sehe eben halt gerne wenn ein schwanz richtig viel wichse herausschießt! Bin auch nicht der Typ (Ficker) aber auch keine Tunte...das überlass ich anderen....wenn ihr noch was wissen wollt fragt einfach oder setzt ne Tapse!!Suche aber nur in meiner nähe...!!!!!!!!!!!!!!!!"
(Profiltext eines gr - users)

Die schwule Welt ist ein Traum in Blau. Wer es will und kann, der landet ziemlich schnell auf den Seiten eines gewissen Datingportals. Gays aus deiner Stadt und deiner Region wollen "es",  genauso wie Du. Die Auswahl ist verheißungsvoll und riesig. Schwänze übrigens auch. Was will also der schwule Mensch von heute mehr?

iwwit foto christoph-maik 2 72Die Präventionskampagne der Deutschen Aidshilfe (DAH) "Ich weiß was ich tu" (IWWIT) lebt von den Mitstreitern und Präventionisten aus lokalen Aidshilfen und schwulen Vereinen vor Ort. Anlässlich des CSD Potsdam tauschen sich Akteure aus mehreren Bundesländern über ihre Erfahrungen aus.

Wie können wir mit wachsenden Aufgaben und personell defizitären Situationen trotzdem unsere Projekte umsetzen? Wie definieren wir heute Ehrenamt? Wie können wir die Szene für ehrenamtliches Engagement motivieren? Welche Karrieren können wir als AIDS - Hilfe schwulen Männern im Ehrenamt bieten? Was können wir tun, um Safer Sex - Projekte und Aufklärungsangebote für schwule Jungs und Männer in der Szene besser zu verankern?

Mit dieser Veranstaltung wollen wir das "Ich weiß was ich tu" (IWWIT)-Kampagnen-Team  mit dem Potsdamer Safer Sex-Präventionisten in den Dialog bringen. Ziel ist es, mit einzelnen Vorträgen konkrete Projekte und damit verbundenen Strategien für eine erfolgreiche Umsetzung aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg und/oder Mecklenburg-Vorpommern vorzustellen.

SCHWUSOSZum heutigen Kabinettsbeschluss, die Sukzessivadoption für lesbische und schwule Paare zu ermöglichen, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar: Heiko Maas hat Wort gehalten und schnell eine Vereinfachung der Adoption gesetzlich ermöglicht. Das ist ein guter Anfang und setzt die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts um. Es fehlt aber weiterhin an der Möglichkeit der Volladoption. Hierfür muss die Union ihre Blockadehaltung aufgeben - und gesellschaftliche Realitäten anerkennen.

SCHWUSOSDer Deutsche Bundestag hat am 10. März 1994 die vollständige Streichung des § 175 StGB beschlossen. Anlässlich des 20. Jahrestages erklären die Generalsekretärin der SPD Yasmin Fahimi und der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar: "Vor zwanzig Jahren strich der Bundestag eine der menschenverachtendsten Strafvorschriften aus dem Strafgesetzbuch – den Paragraf 175 StGB, auch Schwulenparagraf genannt. Er stellte männliche Homosexualität unter Strafe. Die Abschaffung des Paragrafen 175 markierte den Weg zu einem offenen Umgang der Gesellschaft mit Homosexualität. Trotz des andauernden Widerstands konservativer Kräfte ist in den letzten Jahren viel erreicht worden. So öffnete das Bundesfassungsverfassungsgericht das Adoptionsrecht für leibliche Kinder des Lebenspartners. Auch die steuerliche Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften setzten die Karlsruher Richter durch. Doch das ist nicht genug. Neben der Rehabilitierung der Opfer des Paragrafen 175 sind die vollständige Gleichstellung von Lebenspartnern und die Öffnung der Ehe die nächsten notwendigen Schritte.

queensday-2009 0326Wer weiß eigentlich noch, dass es in Cottbus Mitte der 90er Jahre einen CSD und jährliches schwul-lesbisches Kulturfestival gab. Wie waren eigentlich die Anfänge des Potsdamer Queensdays? Wer weiß eigentlich noch wie der erste schwul-lesbische Landesverband Brandenburgs hieß?

Um korrekte Antworten darauf zu finden, bedarf es der Recherche in Zeitungsarchiven. Denn viele Engagierte der Homobewegung von damals haben sich in alle Winde verstreut. Flyer, Plakate und Fotos aus dieser Zeit sind rar. Die damalige Tagespresse ist oft der einzige und letzte Hinweis auf schwul-lesbisches Leben in Brandenburg.

LSS Mobil 2LOVE SEX SAFE ist ein Leuchtturm - Projekt der Aidsprävention und der Aufklärung über Safer Sex und andere sexuell übertragbare Krankheiten in Brandenburg. Das Thema sexuelle Identität und die Aufklärung über nicht-heterosexuelle Lebensweisen spielt zusätzlich eine wesentliche  Rolle.  


Das zum Projekt gehörende Portal LOVE-SEX-SAFE.de, bietet Ratsuchenden viele Adressen von Gesundheitsämtern und freien Trägern, die HIV - Tests und Beratung in Brandenburg anbieten. Sein Wissen über sexuell übertragbare Krankheiten kann der User über kleine Gewinnspiele testen.

qu2Die Jobbörse "Queer Factory - Arbeit für Vielfalt und Prävention" ist mit ihren Stellenangeboten von und für LSBT-Projekte aus Brandenburg nun auf www.gayBrandenburg.de online.

Die LSBT-Strukturen haben in den letzten Jahren verschiedene Formen der Vor-Ort-Arbeit zur Antidiskriminierung und Szenearbeit entwickelt. Diese Arbeit bildet die Grundlage, um für Vielfalt der Lebensweisen und deren unterschiedlichen Lebensentwürfen eine höhere Wertschätzung und Akzeptanz in der Allgemeinbevölkerung in den Regionen zu erreichen. Die Projektarbeit umfasst die Organisation von Treff- und Freizeitmöglichkeiten im kleinstädtischen Raum bis hin zu Aufklärungsaktionen zu lesbischen und schwulen Lebensweisen und zu Safer Sex. Diese Aktivitäten will der Landesverband Bündnis Faires Brandenburg e.V. unkompliziert und konkret unterstützen. Dazu nutzt er das Portal www.gayBrandenburg.de, welches das meistgelesene queere Portal aus und für Brandenburg ist.

QueermedianetworkJobbeschreibung
Du möchtest auch mal live "On Air" sein?

Sprich über deine Themen, spiele deine Lieblingsmusik - bei Radio Andersrum. Unser Radio spricht über homo- bi- transsexuell lebenden Menschen und szenetypische Themen in Brandenburg und Berlin. Der Kontakt zu Hörerinnen und Hörern, den Mitgliederinnen und Mitgliedern ist dabei ebenso wichtig wie Prävention in Sachen HIV, STI und Informationen über das sogenannte “Coming Out”. Du möchtest Radio machen? Sprich uns an! Wir hören uns!

lustgartenbanner1Am 28.06.2014, von 09:00 bis 22:00 Uhr, finden im FreiLand Potsdam (Friedrich-Engels-Straße 22) u.a. Workshops und Seminare zum Thema der Gesundheit bei homo-, bi- und trans*- sexuellen Männern statt. Aber jede_jeder, der_die sich dafür interessiert, ist herzlich eingeladen!
Der „Lustgarten im FreiLand“ ist wie jeder Garten: er braucht Pflege und liebesvollen Gärtner_Innen. DU kannst selbst entscheiden, wie DU uns hilfst: jede_jeder kann auf ihrem_seinem Lieblingsbeet arbeiten. Ob Technik-Freaks, Journalist_Innen in spe, Rampensauen, Götter und Göttinen der Küche, Springer_Innen, Möbelpacker_Innen, Referent/Künstler-Betreuer_Innen, Kondom Schleuder_Innen, ALLE sind willkommen.

SafetheDateIn vier Festbereichen in der gesamten Spremberger Innenstadt wird am 5. und 6. Juli 2014 in Spremberg gefeiert. Hier können Sie nicht nur die Wirtschaft und das Handwerk aus dem Land Brandenburg kennenlernen, sich die künstlerischen Arbeiten der Brandenburgerinnen und Brandenburger anschauen, die Stände der Landesregierung besuchen oder sich auf den Bühnen das abwechslungsreiche Bühnenprogramm ansehen, sondern auch kulinarische regionale Köstlichkeiten probieren, die Ehrenamtsmeile und mit Ihren Kindern den Kinderbereich erkunden.

Das Bündnis Faires Brandenburg e.V. ist erstmals beim Brandenburg - Tag mit dabei. Präsentiert werden an einem neun Meter langem Stand das LOVE SEX SAFE - Programm sowie Aufklärungs- und Informationsmaterialen zu nicht-heterosexuellen Lebensweisen. Das Team zur Betreuung des Standes steht schon, trotzdem freuen sich die Organisator*innen über Unterstützung von regionalen Mitstreiter*innen. Wer sich also vorab schon einmal anmelden möchte, kann das über diese Seite tun.

B1Potsdam ist bunt und vielfältig. Dafür sorgen die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Diese Vielfalt wird durch Veranstaltungen unterschiedlichster Couleur oder durch die künstlerische Gestaltung des öffentlichen Raums gewährleistet. Viele der Einwohnerinnen und Einwohner dieser Stadt leisten einen ganz individuellen Beitrag zur Verschönerung ihrer Landeshauptstadt. Dies zeigt sich bei einem Spaziergang durch die Straßen von Potsdam. Besonders in den warmen Jahreszeiten blühen und gedeihen Balkonpflanzen, bepflanzte Baumscheiben oder Pflanzenkübel.

CSD e.V. lässt Community außen vor - Offener gemeinsamer Brief von SPD, CDU, Die Linke, FDP und Bündnis 90/Die Grünen

Der Berliner „Christopher Street Day“ hat national und international eine große Bedeutung und Strahlkraft. Wir begrüßen es grundsätzlich, dass der Berliner CSD e.V. den Gedanken „Back To The Roots“ in diesem Jahr aufgreifen will, denn in 35 Jahren hat sich der CSD stetig mit der Community weiter entwickelt. Er ist zum Symbol der öffentlichen Demonstration für gleiche Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, trans
- und intergeschlechtlichen Menschen geworden. Als queerpolitische Vertreter_innen der demokratischen Parteien haben wir in den letzten Jahren im Rahmen des CSD und der Pride Week für die Rechte der Community mit
demonstriert.

proseccoberlin

Alles begann 1969 in New York. Judy Garland war gerade gestorben. Die Homosexuellenszene war in tiefer Trauer. Die New Yorker Polizei tat das, was sie immer tat. Sie führte eine ihrer üblichen Razzien im "Milieu" durch. Diesmal in der Bar "Stonewall In". Die Legende erzählt nun folgende Geschichte. Zuerst schlug, frustriert über die andauernde Brutalität der New Yorker Polizei, eine Lesbe zu. Dann taten es alle anwesenden Stricher, Transen (diesen Begriff gab es damals noch), Prostituierten und Tunten der Lesbe gleich. Was darauf folgte, waren dreitägige Auseinandersetzungen und eine veritable Straßenschlacht. Der "Abschaum" der Gesellschaft initiierte also eine weltweite Emanzipationsbewegung.

SCHWUSOS(PM SCHWUSOS) Zu den bevorstehenden Olympischen Spielen in Sotschi 2014 und der Besorgnis erregenden Menschenrechtssituation in Russland erklären der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos), Ansgar Dittmar, und seine Stellvertreterin und Fachsprecherin für Sport, Martina Wilczynski:

Mit gemischten Gefühlen sehen wir den Olympischen Spielen in Sotschi entgegen. Wir freuen uns einerseits mit den Sportlerinnen und Sportlern, die ihre Leistung in dem bedeutendsten internationalen Wettbewerb unter Beweis können. Ein Wettbewerb, auf den sie sich jahrelang vorbereitet haben. Andererseits sehen wir die unverhohlene Diskriminierung von Lebensformen unter Präsident Wladimir Putin. Wir sind besorgt um den wahren Gedanken der Olympischen Spiele. Die Kriminalisierung von Homosexualität in Russland desavouiert faire und die Menschen verbindende Spiele. Dabei können sich die Funktionäre des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), aber auch des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nicht aus Ihrer Verantwortung stehlen. Die Wahrung der Olympischen Carta gebietet auch, sich offen und klar für lesbische und schwule Sportlerinnen, Sportler, Funktionäre, Besucher und Mitarbeiter in Sotschi einzusetzen. Bislang üben sich beide Organisationen in vornehmer Zurückhaltung – das ist ein falsches Signal.

Hier gehts zur Facebookseite...

Im Juni 2013 verabschiedete Russland sein umstrittenes landesweites „ANTI-HOMO-GESETZ“, welches Homosexuellen jede Form der Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit untersagt. Dieses Gesetzt verstößt gegen die Grundsätze der Europäischen Menschenrechtskonvention*, der sich auch Russland verpflichtet hat. Wer Zweifel daran hat, der zweifelt auch daran, dass sexuelle Selbstbestimmung ein grundlegendes Menschenrecht ist. Schlimmer noch: Das Gesetzt fördert Homophobie – eine irrationale, gegen nicht-heterosexuelle Menschen gerichtete und sachlich nicht begründete Aversion und Feindseligkeit innerhalb der Gesellschaft. Es ermutigt homophobe Teile der russischen Gesellschaft zu Hassverbrechen gegen Lesben und Schwule.

PotsdambekenntFarbeDas Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Brandenburg, die DGB Regionsgeschäftsstelle Mark Brandenburg und der Vorsitzende des Bündnisses „Potsdam! bekennt Farbe“ Jann Jakobs rufen Bürgerinnen und Bürger aus allen Regionen Brandenburgs dazu auf, sich am Samstag, den 15. Februar 2014 an der Demonstration des Bündnisses „Cottbus bekennt Farbe“ zu beteiligen.

Die Demo wendet sich unter dem Motto COTTBUS WIRD SICH WI(E)DER SETZEN! gegen einen Aufmarsch der NPD. Die Nazis planen, ab 12:00 Uhr durch die Innenstadt von Cottbus zu marschieren, um der Opfer des Bombenangriffs der US-amerikanischen Luftwaffe auf Cottbus am 15. Februar 1945 zu gedenken. Damit versucht die NPD im vierten Jahr in Folge einen regelmäßigen Aufmarsch in Brandenburg zu etablieren. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Cottbuser Aufbruch und dem Bündnis „Cottbus Nazifrei“ sind wir der Ansicht, dass der Jahrestag der Bombardierung nicht für die Geschichtsverfälschung der Nazis benutzt werden darf. Um gegen den Naziaufmarsch zu protestieren, haben sich die beiden Cottbuser Initiativen unter dem Motto „Cottbus bekennt Farbe“ zusammengeschlossen. Sie laden zu einer Demonstration ein, die um 09:00 Uhr am Hauptbahnhof starten und um 11:30 Uhr am Schillerpark enden soll.